Um die Basis für ein Europa ohne Prostitution zu schaffen, braucht man Mut zur Entscheidung...

Für Gegen
Die Achtung der Menschenrechte und der Würde jedes Einzelnen. Das Recht des Mannes, frei über den Körper der Frau zu verfügen und diese auzubeuten.
Prostitution und Menschenhandel sind mit der Würde und dem Wert des Menschen nicht vereinbar.
UN-Konvention zur Unterbindung des Menschenhandels und der Ausnutzung der Prostitution anderer, 1949
Die Europäische Union basiert auf der Achtung der Menschenrechte. Ziel der Gemeinschaft ist es, die Gleichheit zwischen Mann und Frau zu fördern.
Artikel 6 des Vertrags über die Europäische Union und Artikel 2 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft.
Eine moderne Gesellschaft, die die Gleichheit zwischen Mann und Frau anstrebt. Die gewerbemässige Prostitution, die Antrieb und "Absatzmarkt" für den Menschenhandel ist.
Einige Länder haben die Prostitution legalisiert (...), was zu einer wachsenden Nachfrage an bezahltem Geschlechtsverkehr führt und zur Zuhälterei beiträgt.
Bericht der UN-Sonderberichterstatterin über den Menschenhandel, 2006
Eine Auffassung der Sexualität, die auf gegenseitigem Verlangen und Respekt aufbaut. Gewalt, ob sichtbar oder unsichtbar, die Teil jedweder Form der Prostitution ist.
Man schaltet einfach ab. Weinen ist unmöglich. Wenn man Gefühle hat, ist es unertragbar. Man spürt nichts mehr. Die Typen benehmen sich wie Paschas, sie haben bezahlt und befummeln einen einfach.
Auszug aus dem Beitrag von Monika, die in einer Hostessenbar in Belgien arbeitet.
Die Unverkäuflichkeit des Körpers und der Sexualität. Die Beschränkung des Körpers und der Sexualität auf Handelsgegenstände.
Um der minimal Würde in der Geselschaft zu bewahren, müsste man einigen heiligen Raüme errichten, wovon das Markt absolut untergesagt würde.
Dany-Robert Dufour (französischer Philisoph)

Plädoyer

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Für die Prostituierten

Was wir festlegen :
Frauen und Mädchen stellen den überwiegenden Teil der Prostituierten dar, ob sie Opfer des Menschenhandels sind oder nicht. Dieser Menschenhandel ist weiterhin hauptsächlich auf die sexuelle Ausbeutung ausgerichtet.
Viele Mitgliedstaaten behalten ihre Politik der Bestrafung der Prostituierten bei : Bestrafung des Kundenfangs (Frankreich), Verbot der Straßenprostitution (Italien).
Die Mitgliedstaaten bemühen sich nicht, dem Risiko der Prostitution vorzubeugen und wirkliche Alternativen zur Prostitution anzubieten.
Was wir wollen :
♦  Die Abschaffung von Strafmaßnahmen gegenüber Prostituierten.
♦  Die Anerkennung der Opfer des Menschenhandels unabhängig von einer Denunzierung, sowie die Erteilung von Aufhalts- und Arbeitsgenehmigungen für diejenigen, die eine Integration anstreben.
♦  Umfangreiche finanzielle Unterstützung für Prostitutionsbekämpfungs-Programme und nicht ausschließlich für Programme gegen den Menschenhandel: spezielle Beratungseinrichtungen, die Alternativen zur Prostitution anbieten, sowie Unterstützung der Entwicklung von Gruppe den überstanden der Prostitution.
♦  Die Abschaffung der Unterscheidung zwischen "Zwangsprostitution" und "freiwilliger Prostitution" in den Texten der Europäischen Union, da das bloße Einverständnis der Person zu sexuellen Handlungen auf die Gewalt, die ihr zugefügt wird, nicht rechtfertigen kann.

Bezüglich den Kunden der Prostitution

Was wir festlegen :
Nichtregierungsorganisationen mehrerer Mitgliedstaaten (Schweden, Bulgarien, Ungarn, Dänemark, etc.) haben Kampagnen zur Abschreckung der Kunden der Prostitution ins Leben gerufen, so wie es die internationalen Texte, wie das Protokoll von Palermo (Art. 9.5, 2000) und die Warschauer Konvention (Art. 6, 2005), zum Menschenhandel auch fordern.
Die Kriminalisierung der Kunden der Prostitution zeigt Wirkungen: Schweden ist zum Beispiel für die Menschenhändler kein attraktiver Markt mehr. (Jahresbericht über den Menschenhandel, Schweden, 2007).
Die Anonymität und die Straffreiheit der Kunden der Prostitution bleiben fast überall die Regel.
Was wir wollen :
♦  Die Umsetzung von an die Kunden der Prostitution gerichtet Abschreckungskampagnen, da Kunden der Prostitution die meisten Gewalttaten an Prostituierten begehen und direkt für den Frauenhandel verantwortlich sind.
♦  Der "Nachfrage" mittels verbesserter Aufklärung und sozialen wie auch kulturellen Maßnahmen entgegenzuwirken.
♦  Eine Gesetzgebung, die jedweden Kauf sexueller Dienstleistungen untersagt.

Bezüglich der Zuhälter

Was wir festlegen :
Einige Staaten bekämpfen und verurteilen vehement alle Formen der Zuhälterei. Frankreich könnte diesbezüglich zum Vorbild werden, falls die französischen Gesetze wirklich umgesetzt würden.
Die Zusammenarbeit von Polizei und Justiz, und insbesondere die Anwendung des europäischen Haftbefehls, erweisen sich als sehr effektiv bei der Zerschlagung grenzüberschreitender Zuhälterringe.
In manchen Mitgliedstaaten gelten Zuhälter als "Unternehmer im Sexbusiness" (Niederlande, Deutschland, österreich,...). Diese Länder stellen selber aber auch fest, dass das organisierte Verbrechen und der Frauenhandel immer unkontrollierbarere Dimensionen annehmen. Anstatt die Situation der Prostituierten zu verbessern, werden das Prostitutionssystem und die damit einhergehende Gewalt aber banalisiert.
Was wir wollen :
♦  Eine entschlossene Bekämpfung aller Formen von Zuhälterei, inklusive der verdeckten Zuhälterei (Massagesalons, Kleinanzeigen, Internet, ...) und der Industrialisierung der Prostitution.
♦  Die Abkehr von Entkriminalisierungspolitik für die Zuhälterei.
♦  Die tatsächliche Anwendung der für Zuhälter vorgesehenen Strafen.
♦  Eine europäische Zusammenarbeit, um die finanziellen Netz der Zuhälterei zu zerschlagen.

Bezüglich der Gesellschaft

Was wir festlegen :
Die Beziehungen zwischen Jungen und Mädchen verschlechtern sich und gehen mit anhaltender Gewalt gegen Frauen einher. Die alarmierenden Ausmaße dieser Gewalt werden in den europäischen Texten hervorgehoben.
Die Banalisierung von Prostitution und Pornographie verleitet immer mehr Jugendliche zu Aktivitäten, die in den Medien und in der Freizeitindustrie als « glamourös » dargestellt werden.
Die neue sexuelle Ordnung, in Verbindung mit der Konsumgesellschaft, drängt die Frau in die Ecke der « sexuellen Dienstleistung », anstatt ihre Emanzipation und ihre Repräsentation in der Politik zu fördern.
Was wir wollen :
♦  Das Einbeziehen der Prostitution in Anti-Gewaltkampagnen.
♦  Strategien zur Abschaffung kultureller Vorurteile und sexistischer Stereotypen.
♦  Ethische Regeln für den Umgang mit der Prostitution und dem Menschenhandel in den Medien.
♦  Die Umsetzung von Strategien zur Vorbeugung des Prostitutionsrisikos in den Ländern der Europäischen Union und den Ursprungsländern des Menschenhandels.
♦  Sexuelle Aufklärung, die geteiltes Verlangen und den Respekt vor dem anderen als Grundlage der Sexualität hervorhebt.

Candidat-e-s

Elles, ils nous soutiennent

Debout la République

♦  Michèle Vianès
Tête de liste de la région Sud-Est.
Maire-adjoint de Caluire et Cuire (Grand Lyon).
Responsable d'une association féministe.
La page de Michèle Vianès sur le site de la liste.

Europe Écologie

♦  Jean Paul-Besset
Tête de liste de la région Massif Central - Centre.
La page de Jean-Paul Besset sur le site de la liste.

♦  Arlette Zilberg (Les Verts)
Candidate sur la liste Europe Écologie Île-de-France.
Responsable féministe.
Le blog d'Arlette Zilberg.

♦  Yannick Jadot
Tête de liste sur la liste Europe Écologie, circonscription Ouest.

♦  Nicole Kiil-Nielsen (Les Verts)
2ème sur la liste Europe Écologie, circonscription Ouest.
Le site de Nicole Kiil-Nielsen.

♦  Sylvain de Smet (Les Verts)
Candidat sur la liste Europe Écologie Île-de-France.
Le site de Sylvain de Smet.

♦  Anny Poursinoff
Candidate sur la liste Europe Écologie Île-de-France.
Élue au conseil régional d'Île-de-France.
Militante féministe.
La page d'Anny Poursinoff.

Mouvement Démocrate

Le site du MoDem pour les européennes 2009.
Le Mouvement Démocrate en tant que parti apporte son soutien à notre plaidoyer.

♦  Marielle de Sarnez
Tête de liste du Mouvement Démocrate en Île-de-France.
Vice-présidente du Mouvement Démocrate.

♦  Nathalie Griesbeck
2ème sur la liste de la région Est du Mouvement Démocrate.
Conseillère générale de la Moselle.
Députée européenne - Alliance des démocrates et des libéraux pour l’Europe (ADLE).
Vice-présidente du Mouvement Européen - France.
Le site de Nathalie Griesbeck.

♦  Odile Uhlrich-Mallet
4ème sur la liste de la région Est du Mouvement Démocrate.
Vice-présidente du Conseil régional d’Alsace.
Adjointe au maire de Colmar.

♦  Jean Marie Beaupuy
Tête de liste du Mouvement Démocrate dans la région Massif Central - Centre.
Député européen - Alliance des démocrates et des libéraux pour l’Europe (ADLE).
Le site de Jean Marie Beaupuy.

♦  Jean-Luc Bennahmias
Tête de liste du Mouvement Démocrate dans la région Sud - Est.
Député européen.
Le site de Jean-Luc Bennahmias.

♦  Anne Laperrouze
2ème sur la liste du Mouvement Démocrate dans la région Sud - Ouest.
Députée européenne.
Maire de Puylaurens. Le site de Anne Laperrouze.

Nouveau Parti Anticapitaliste

Le site du NPA pour les européennes 2009.

♦  Omar Slaouti
Tête de liste Île-de-France.
La page d'Omar Slaouti.

♦  Myriam Martin
Tête de liste Sud-Ouest.
La page de Myriam Martin.

♦  Raoul Marc Jennar
Tête de liste Sud-Est.
La page de Raoul Marc Jennar.

♦  Christine Poupin
Tête de liste Nord-Ouest.
La page de Christine Poupin.

♦  Yvan Zimmermann
Tête de liste Grand Est.
La page d'Yvan Zimmermann.

♦  Christian Nguyen
Tête de liste Massif Central - Centre.
La page de Christian Nguyen.

♦  Laurence de Bouard
Tête de liste Grand Ouest.
La page de Laurence de Bouard.

Parti Communiste Français

♦  Patrick Le Hyaric (PCF)
Tête de liste du "Front de Gauche pour changer l'Europe" en Île-de-France.
Directeur de l'Humanité.

♦  Laurence Cohen (PCF)
Responsable nationale de la commission "Droits des femmes/ Féminisme" du Parti Communiste Français.
Candidate sur la liste du "Front de Gauche pour changer l'Europe" en Île-de-France.
La page de la commission "Droits des femmes/ Féminisme" du PCF.

♦  Jacky Hénin (PCF)
Tête de liste du "Front de Gauche pour changer l'Europe" Nord-Ouest.
Le site de Jacky Hénin.

♦  Marie France Beaufils (PCF)
Tête de liste du "Front de Gauche pour changer l'Europe" Centre.
Le site de Marie France Beaufils.

♦  Marie Christine Viergat
Tête de liste du "Front de Gauche pour changer l'Europe" Sud Est.

Parti Socialiste

Le Parti Socialiste en tant que parti apporte son soutien à notre plaidoyer.

♦  Clotilde Valter
Conseillère générale du Calvados.
Secrétaire nationale du Parti Socialiste à la Défense.
Candidate sur la liste socialiste de la circonscription Nord-Ouest.
Le blog de Clotilde Valter.

♦  Laurence Rossignol
Vice-présidente du Conseil Régional de Picardie.
Secrétaire nationale du Parti Socialiste à l'Environnement, ancienne Secrétaire nationale aux Droits des Femmes.
Candidate sur la liste socialiste de la circonscription Nord-Ouest.
Le blog de Laurence Rossignol.

♦  Catherine Trautmann
Ancienne ministre, députée européenne depuis juin 2004, conseillère municipale de Strasbourg.
Tête de liste socialiste de la circonscription Est.
Le site de Catherine Trautmann.

♦  Philip Cordery
Candidat aux élections européennes dans la circonscription Nord-Ouest.
Secrétaire général du Parti socialiste européen (PSE).
Le blog de Philip Cordery.

♦  Henri Weber
Député européen.
Tête de liste socialiste de la circonscription Massif Central - Centre.

♦  Kader Arif
Tête de liste socialiste de la circonscription Sud - Ouest.
Le site de Kader Arif.

♦  Gilles Pargneaux
Tête de liste socialiste de la circonscription Nord - Ouest.
La page de Gilles Pargneaux.

♦  Sylvie Guillaume
2ète sur la liste socialiste de la circonscription Sud - Est.

♦  Harlem Désir
Tête de liste socialiste de la circonscription Île-de-France.
Député européen.
Le site d'Harlem Désir.

♦  Catherine Boursier
Candidate circonscription Grand - Est.
Députée européenne.
Présidente du Pays du Val de Lorraine.
Le site de Catherine Boursier.

Union pour un Mouvement Populaire

♦  Dominique Riquet
Tête de liste UMP de la circonscription Nord - Ouest.
La page de la liste Nord - Ouest de l'UMP.

Ligue Communiste Révolutionnaire - Belgique

♦  Céline Caudron
Tête de liste LCR-PSL.
Militante féministe.
Le site de la LCR - Belgique et la page de Cécile Caudron.

♦  Freddy Dewille
Conseiller communal du groupe Gauche, Anderlues (Belgique).
6ème suppléant de la liste LCR-PSL.
Le site de la LCR - Belgique et la page de Freddy Dewille.

♦  Dominique Waroquiez
Candidate aux élections européennes sur la liste LCR-PSL.
Le site de la LCR - Belgique et la page de Dominique Waroquiez.

Partenaires et soutiens

♦  Sisyphe

En ligne depuis cinq années et fort de plus de trois mille articles, le site internet Sisyphe est une mine de ressources et d'analyses féministes.

Il est d'un apport très précieux à quiconque s'interroge sur la lutte contre les violences faites aux femmes et la recherche de l'égalité hommes/femmes. Sisyphe nous informe aussi de l'actualité des luttes, qu'elles se déroulent au Québec - pays des deux animatrices principales du site, Elaine Audet et Micheline Carrier - ou dans le monde entier...

On doit enfin à Sisyphe la publication de plusieurs ouvrages de grande qualité, à découvrir sur cette page consacrée aux Éditions Sisyphe.

Ci-contre : les derniers articles parus sur le site internet.


♦  European Policy Action Centre on Violence against Women (EPACVAW)

Le Centre d'Action Politique contre les Violences faites aux Femmes est une organisation internationale à but non lucratif, visant l'égalité entre les hommes et les femmes à travers l'élimination de toutes les formes de violences masculines à l'encontre des femmes.

L'EPACVAW est une branche du Lobby Européen des Femmes dont il anime l'Observatoire des Violences contre les Femmes.

L'EPACVAW joue un rôle de premier plan dans l'information sur les violences faites aux femmes, comme en témoigne son très riche site internet.
Il travaille également à proposer des améliorations législatives pour concrétiser les promesses de l'UE en matière d'égalité et de lutte contre les violences. Enfin, il relaie les luttes et les mobilisations en cours dans les pays de l'UE et soutient les acteurs locaux engagés dans la lutte contre les violences faites aux femmes.

Pour l'EPACVAW,

La prostitution et la traite des femmes constitue une violation fondamentale des droits humains. La prostitution et la traite des femmes ne devraient pas être associées aux termes "libre" ou "forcée". La notion de « choix » est un facteur relatif, situé à l'intersection des possibilités économiques, sociales, culturelles et politiques des femmes dans une société donnée. Les inégalités restreignent fortement la "liberté de choix".


♦  Coalition Against Trafficking in Women (CATW)

La Coalition contre le Trafic des Femmes est une Organisation Non Gouvernementale qui lutte pour les droits des femmes, combattant l'exploitation sexuelle sous toutes ses formes et dans le monde entier. Fondée en 1988, la CATW fut la première ONG à mettre en avant la question de la traite des êtres humains, particulièrement l'exploitation sexuelle des femmes et des filles. La CATW a un statut consultatif auprès du Conseil Economique et Social des Nations Unies (ECOSOC).

Pour la CATW,

C'est un droit humain fondamental d'être libre de toute exploitation sexuelle. Les femmes et les filles ont le droit à l'intégrité et l'autonomie sexuelle.

De nombreuses informations sont disponibles sur le site de la CATW.


♦  Élu-e-s contre les Violences Faites aux Femmes

Créée en 2003, Élu-e-s contre les Violences Faites aux Femmes se donne comme objectif d'informer et de soutenir les élu-e-s souhaitant s'engager dans l'action contre les violences faites aux femmes.

Extrait du texte fondateur d'Élu-e-s contre les Violences Faites aux Femmes

Élus locaux ou élues locales, membres de l'Assemblée nationale et du Parlement européen, signataires du présent Appel, nous sommes concerné-e-s par les violences faites aux femmes. Nous nous engageons à mener dans nos communes, nos départements, nos régions et nos parlements, les actions nécessaires pour dénoncer et faire cesser cette violence.

Élu-e-s contre les Violences Faites aux Femmes soutient notre Plaidoyer :

Engagée dans la lutte contre les violences faites aux femmes, refusant de vivre dans une Europe qui s'accommoderait de la mainmise du marché économique sur le corps humain et la sexualité et convaincue que le proxénétisme constitue un obstacle majeur à l'égalité entre les femmes et les hommes, l'association ECVF vous invite à lire le plaidoyer ci-joint conçu par le Mouvement du Nid, association qui accompagne chaque année des milliers de personnes prostituées et qui témoigne des violences qu'elles subissent.

Visitez le site d'Élu-e-s contre les Violences Faites aux Femmes.

♦  Fédération Nationale Solidarité Femmes

La Fédération Nationale Solidarité Femmes est un réseau regroupant depuis vingt ans les associations féministes engagées dans la lutte contre toutes les violences faites aux femmes, notamment celles qui s'exercent au sein du couple et de la famille.

Les missions de la FNSF sont de faire reconnaître les violences faites aux femmes comme un phénomène de société, ce type de violences étant une des manifestations de l'inégalité persistante entre les hommes et les femmes ; d'être une force de proposition auprès des pouvoirs publics et des politiques afin de faire évoluer les lois ; d'interpeller l'opinion publique et de faire évoluer les mentalités ; de favoriser des échanges, des réflexions, des partenariats et des recherches afin d'améliorer les réponses apportées.

La FNSF gère depuis 15 ans le service national d'écoute-information-orientation pour les violences conjugales, devenu le 3919/Violences Conjugales Info en mars 2007.

Visitez le site de la Fédération Nationale Solidarité Femmes.


♦  Association Société et Violence

L'Association Société et Violence a vu le jour en 2002 dans le but d'inciter les doctorants et les enseignants-chercheurs à réfléchir sur la violence et les conflits dans notre société d'aujourd'hui. Cette association est domiciliée à l'Université Marc-Bloch de Strasbourg et la majorité de ses membres actifs sont des doctorant-e-s appartenant à plusieurs disciplines.


♦  Regards de Femmes

Association créée en 1997 pour dénoncer les stéréotypes qui enferment filles et garçons dans des comportements attendus, pour promouvoir la parité politique et professionnelle, pour lutter contre les violences morales, psychiques et physiques faites aux femmes parce que femmes et favoriser la solidarité entre les femmes de France, d'Europe, du monde.


♦  Vivent les Femmes

"Vivent les femmes" est une association dont l'objet est de réunir des femmes de sensibilité humaniste, sociale et européenne autour d'un projet de réflexion philosophique et social pour promouvoir par l'organisation de manifestations, de rencontres publiques et de publications diverses, le rôle de la femme en tant qu’acteur et partenaire à part entière dans la vie publique, familiale et professionnelle.



♦  Choisir la Cause des Femmes

Choisir la Cause des Femmes est une association 1901 fondée en 1971 par Simone de Beauvoir et Gisèle Halimi. Choisir s'est portée de tous temps aux côtés des femmes dans tous les combats qui fondèrent leur émancipation : lutte pour le droit à la contraception et à l'avortement, lutte contre le viol, lutte contre la discrimination dans le monde du travail...

Aujourd'hui Choisir promeut la Clause de l'Européenne la plus favorisée, un bouquet législatif visant à importer dans les législations nationales les lois les plus favorables existant dans les autres pays de l'Union europénne.

Parmi ces lois, Choisir prône l'adoption du modèle suédois - aucune pénalisation des personnes prostituées, pénalisation des exploiteurs, proxénètes et "clients".

À lire dans notre revue, l'interview de Gisèle Halimi.



Politiques

♦  André Schneider - Union pour un Mouvement Populaire (UMP)
Député du Bas-Rhin.
Membre de la commission de l'Assemblée nationale chargée des affaires européennes.
Membre de la délégation de l'Assemblée nationale pour l'Union européenne.
Vice-Président de la délégation française à l'Assemblée parlementaire du Conseil de l'Europe.

♦  Armand Jung - Parti Socialiste (PS)
Député du Bas-Rhin.
Membre titulaire de la délégation française à l'Assemblée parlementaire du Conseil de l'Europe.

♦  Bernadette Bourzai - Parti Socialiste (PS)
Sénatrice de Corrèze, membre de l'association Élu-e-s Contre les Violences faites aux Femmes.

♦  Michèle Loup - Les Verts
Conseillère régionale d’Île-de-France.
Militante féministe, présidente de l'association Élu-e-s Contre les Violences faites aux Femmes.

♦  Jean-Christophe Cambadélis - Parti Socialiste (PS)
Député de Paris.
Secrétaire national chargé de l'Europe et des Relations Internationales.

♦  Stéphane Bigata - Les Verts
Secrétaire des Verts de Bretagne.

♦  Gaelle Lenfant - Parti Socialiste (PS)
Secrétaire Nationale adjointe aux Droits des Femmes

À vous!

Nous sommes à votre écoute pour toute remarque ou question.

Diffuser notre appel

Chacun-e d'entre nous, s'apprêtant à voter aux élections européennes les 6 et 7 juin prochains, peut se saisir de notre Plaidoyer et inviter ses candidat-e-s à détailler son projet politique sur le sujet de la prostitution et plus largement, des violences faites aux femmes.

Les militant-e-s du Mouvement du Nid seront à vos côtés pour toute initiative allant dans ce sens. N'hésitez pas à contacter les militant-e-s de l'une de nos trente-deux délégations départementales.

Vous pouvez également télécharger notre Plaidoyer.

À titre d'exemple, voici la lettre ouverte envoyée par le Mouvement du Nid le 31 mars 2009.

Lettre ouverte aux candidat-e-s aux élections européennes de juin 2009

En refusant le proxénétisme
En rejetant le droit d'acheter un rapport sexuel
En défendant le droit à ne pas être prostitué-e
Posez les bases d'une Europe sans prostitution

Témoins des violences quotidiennes subies par les milliers de personnes prostituées que nous rencontrons et accompagnons chaque année ;
Dépositaires des témoignages accablants que ces personnes ont eu le courage de livrer pour rompre le silence et faire que leur parole serve à d'autres, malgré tous les regards stigmatisants ;
Convaincus que la prostitution sous toutes ses formes porte atteinte à la dignité de la personne, constitue un obstacle majeur à l'égalité entre hommes et femmes, et demeure le moteur de la traite des êtres humains ;
Désireux de vivre dans une Europe excluant le corps humain et la sexualité du champ du marché ;

    Nous citoyen-ne-s européen-ne-s, engagé-e-s dans la défense des droits humains auprès des personnes prostituées et contre le système prostitutionnel, vous invitons à poser les bases d'une Europe sans prostitution en vous engageant à :

  • ♦  Exiger la suppression de toute mesure répressive envers les personnes prostituées et les victimes de la traite des êtres humains ;
  • ♦  Lutter contre toutes les formes de proxénétisme et refuser sa légalisation ;
  • ♦  Lancer des campagnes de dissuasion envers les clients prostitueurs et établir une norme interdisant tout achat de rapport sexuel ;
  • ♦  Promouvoir des politiques crédibles d'alternatives à la prostitution pour toutes les personnes désirant quitter l'enfermement prostitutionnel ;
  • ♦  Promouvoir la mise en place de politiques de prévention de la prostitution et d’éducation à une sexualité respectueuse d'autrui.


S'informer

Nous publierons sur nos sites et dans notre revue, Prostitution et Société, la liste des candidat-e-s qui se seront engagé-e-s à soutenir notre Plaidoyer. Restez à l'écoute !

Parce que l'information et la connaissance des réalités du systême de la prostitution est une arme irremplaçable, nous vous invitons à découvrir ou faire connaître notre revue, Prostitution et Société. Vous y trouverez des témoignages, de l'actualité et des analyses. Depuis peu, Prostitution et Société se double d'une version en ligne : prostitutionetsociete.fr.



Soutenir notre action

Notre projet politique est inséparable de notre présence sur le terrain, aux côtés des personnes prostituées et dans les actions que nous menons en faveur de la prévention de la prostitution et des violences sexistes.

Nous vous invitons à consulter le site du Mouvement du Nid pour connaître toutes nos initiatives menées par nos militant-e-s dans l'une de nos trente-deux délégations départementales.

À travers son Manifeste, le Mouvement du Nid peut s'appuyer sur vos signatures et votre soutien pour refuser haut et fort la criminalisation des personnes prostituées et réclamer l'abrogation immédiate de toute mesure de répression à leur encontre ; lutter pour des alternatives crédibles et solides à la prostitution ; réclamer une politique de prévention réellement efficace de la prostitution et des violences sexistes. Signez notre Manifeste et faites-le signer autour de vous!